Zauberkreide und Hundertwasser

Die erstmalige Arbeit mit Zauberkreide kostet manchen Künstler etwas Überwindung, da sie ungewohnt feucht ist und die Finger sofort unerwünscht färbt. Hat man sich jedoch erst einmal überwunden, so erzielen die Ergebnisse einen nicht erwarteten Wow- Effekt.

Für ein Kennenlernen eignet sich besonders ein Neujahrs- Feuerwerk auf schwarzem Fotokarton, der den Nachthimmel darstellt. Hat der Künstler erst einmal entdeckt, welch glänzende Farbgewalt von dieser zauberhaften Kreide ausgeht, so entsteht schnell der Wunsch nach der Erschaffung weiterer Kunstwerke.

Friedensreich Hundertwasser hat uns nicht nur eine Flut an Bildern mit feinsten Spiralen- Linien und oft metallisch glänzenden Tropen hinterlassen, sondern auch gezeigt, dass der Traum vom „schöner Wohnen“ mit dem Haus als dritte Haut des Menschen (nach der Haut 1. und der Kleidung 2.) durchaus möglich ist.

Sowohl die Hundertwasserhäuser in Wien und Plochingen als auch der Bahnhof Uelzen und der Aussichtsturm auf dem Gelände der Brauerei Kuchlbauer in Abensberg, einer Stadt in Niederbayern, dienten als Impuls um das eigene bunte Haus zweidimensional mit dem bereits bekannten Material zu gestalten.

Die Ergebnisse der Klasse 2b sprechen für sich selbst.

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